Grönemeyer in Düsseldorf

Jaaaaaaaaaaaaaaa, ich war beim Herbert. Jaaaaaaaaaaaaaaaaa, es war super. Jaaaaaaaaaaaa, ich würde es wieder tun!

Nee, wat war dat schön da in Düsseldorf. Auch wenn wir von der Arbeit müde waren, einen Bärenhunger hatten und ewig den richtigen Eingang nicht gefunden haben. Alles egal. Der Herbert hat alles weggespielt. Die alte Rock-Rampensau!

Erst mussten wir aber die Vorband überstehen. Örgs! Norman Sinn aus Erfurt wird uns angekündigt und dann kommt er in seiner rosafarbenen Röhrenjeans mit Schlabbershirt (wie alternativ!!!) und erzählt uns eins von seinen tollen Reisen durch die ganze Welt, die ihm ja das  Goethe-Institut ermöglichte (intellektuell auch noch!).

Die Lieder sind so weich gespült unspannende Popsongs, dass ich sie jetzt schon wieder komplett vergessen habe. Norman versucht sich zu bewegen wie Chris Martin (ob das so ein gutes Ziel ist?) und freut sich über die „super Stimmung“, die in der Halle bei seinen Songs herrscht. Ich schaue mich um und blicke in fragende Gesichter. „Sieht Desinteresse von oben vielleicht wie Begeisterung aus?“ fragt man sich. Eine halbe Stunde muss man diesen belanglosen Quark dann ertragen, bevor Norman sich dann verabschiedet. Nicht ohne vorher mit dem Publikum und dem Schlachtruf  „Herbert Ahoi“ Grönemeyer auf die Bühne zu rufen. Hmm, super. Eine halbe Stunde später ist Gröni auf der Bühne und legt los. Mann, hatte der einen Spaß, voll gut! Launige Einlagen (wenn Herbert etwa die „feinen Düsseldorfer“ anfrotzelte oder mit Pseudo-Wiener-Schmäh anwesende österrreicherische Fans mit „Servus, Schätzelein“ begrüßte) machten immer wieder Spaß.

Als das Steigerlied angestimmt wird, um danach mit „Bochum“ loszulegen, bekomme ich eine echte Ganzkörperpelle (=Gänsehaut). Ach Heimat…Gefordert wurde immer wieder „Currywurst“, was Grönemeyer mit „Wat? Gibbet die hier denn? Die gibtet doch nur in Bochum!“ kommentierte. Natürlich wurde der Klassiker noch gespielt. Depeche Mode  Gefühle überströmen mich, als das Publikum seine Arme hin und herschwingt. Es ist fast so schön wie bei „Never let me down again“. Aber nur fast. Was richtig gut abging war „Zeit, das sich was dreht“, das ich sonst eigentlich gar nicht mag. Es war ein tolles Konzert, wir hatten super Plätze! So muss das sein! Drei Stunden hat er gespielt, inklusiver vierer Zugaben. Alles spitze!

Setlist

Schiffsverkehr
Kreuz meinen Weg
Fernweh
Halt mich
Bochum
Musik, nur wenn sie laut ist
Stück vom Himmel
Deine Zeit
Zu dir
Männer
Was soll das
Der Weg
Auf dem Feld
Kopf hoch, tanzen
Unfassbarer Grund
Alkohol
Mensch
Bleibt alles anders
Zum Meer
Land unter
Demo (letzter Tag)
Zeit, dass sich was dreht
Flugzeuge im Bauch
Glück
So wie ich
November
Currywurst
Lass es uns nicht regnen
Vollmond
Zur Nacht

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