Alex Clare im Stahlwerk Düsseldorf

Alex Clare. Alex Wer? Microsoft-Werbung sei Dank ist mir der 27jährige Brite ein Begriff. Aber auch dank Benedict Cumberbatch. Denn neugieirig auf seine Miniserie „Parade’s end“ (verdammt gut!!) habe ich mir den BBC Trailer hierzu angeschaut und der war unterlegt mit „Relax my beloved“:

Das hat mir gut gefallen, also habe ich mich ein bisschen reingehört in seine Sachen. Nicht übel. Da trifft es sich gut, dass er unweit von hier im Stahlwerk Düsseldorf auftritt. Achja, das Stahlwerk. Da habe ich einen guten Teil meines Studentenlebens verbracht und gute Partys gefeiert. Als ich am Konzertabend dort ankomme, erscheint es mir dennoch fremd. Komisch. Diese Zeit. Freaky! Als Vorband gibt es ein kleines AHA-Erlebnis. Es spielt Sebel mit seiner Band. Der kommt mir bekannt vor. Den habe ich doch vor geraumer Zeit beim perfekten Dinner gesehen? Jip. Richtig wieder erkannt. Er ist ganz ruhrpöttisch-charmant und spaßig. Gibt schlimmere Vorgruppen. Außerdem gehen Texte wie „Scheiß auf die Disco“ und „Unverschämt untätowiert“ auch irgendwie immer.

In der Umbaupause spiele ich dann eines meiner Lieblingsspiele: Fotocrasher. Ich liebe es mich auf die Fotos anderer Menschen zu schmuggeln, heimlich. Das gibt dann immer ein großes Hallo beim Anschauen. Zu 99% finden es die Leute auch komisch. Herrlich!

Als Alex Clare dann auf die Bühne kommt gibt es unerwartet viel Gekreische. Himmel, der Mann trägt Bart. Und gleich so viel davon. Nunja. Er fängt gleich mit „Relax my beloved“ an und hat mich natürlich sofort. Ich mag diesen Song so gern. Er war sehr angetan vom Düsseldorfer Publikum (es war wirklich gut drauf, muss ich zugeben) und meinte mit 2000 Besuchern wäre das die größte ausverkaufte Show seiner Tour. Mich hat gewundert, dass er während des Konzerts nicht einmal seine Kappe abnahm. Coolness? Verschämte beginnende Pläte? Egal. Mir gefiel die Mischung aus schnell und langsam an diesem Abend. Vor allem dieser Song hier hat richtig reingehauen live:

Das hat Spaß gemacht. Auch seine Version von „When Doves cry“ war gut. Eigen, aber gut. Ich mag seine soulige Dubstep-Musik. Es war ein wirklich gutes Konzert. Und der Werbekracher „Too close“ kam erst gegen Ende. Darauf ging die Masse nochmal richtig ab. Ach, so kleine Konzerte sind schon viel besser als diese Stadion-Events.

Ein Gedanke zu “Alex Clare im Stahlwerk Düsseldorf

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s