Reisebericht New York Teil 4: Wir essen uns um den Erdball

New York, was für ein Paradies. Ich hätte alle Nase lang stehen bleiben und etwas essen können. Ob etwas aus diesen tollen Supermärkten (wholefood bitte auch zu mir in die Heimatstadt!!! Danke.) oder von den Straßencarts oder aus irgendeinem Restaurant/ Diner. Überall gab es die leckersten Sachen. Gut, dass wir so viel gelaufen sind, sonst wäre ich dick und rund zurückgekommen!

Frühstück

Die erste Mahlzeit des Tages haben wir in unserem Hotel nicht mitgebucht, bzw. bot unsere Schlafstätte dies auch gar nicht an. Wir sind zumeist in ein Café gegangen. Besonders beliebt: Broadway Bagel ein paar Häuser von unserem Hotel entfernt. Die Auswahl an Aufstrichen in der Theke war gigantisch. Was soll man da nur nehmen? Dann ein Blick auf die Karten an der Wand und noch mehr Auswahl an verschiedenen Eier-Tost-Pfannkuchen-Gerichten. Hilfe. Was will ich? Irgendwie alles. Ich wähle zuerst einen Körner-Muffin mit Veggie-Aufstrich, dazu einen Becher Kakao (Kakao = my guilty pleasure!). Lecker. Nur: Der Aufstrich wurde derart großzügig auf das Gebäck gepanscht, dass einem mehr als die Hälfte davon wieder herunterrutscht. Schwierig zu essen. Ich habe dann darauffolgend immer gesagt „spread it quite thin, please“, wofür ich komische Blicke erntete, aber besser als eine solche Sauerei (und auch Verschwendung). Sehr lecker war es dennoch. Wovon wir alle die Finger lieber ließen war der merkwürig orangefarbene Cheddar-Käse, der einfach komplett unecht/ unnatürlich aussah. J. hatte ihn einmal in ihrem Cheese-Omelette. Das sah aus, als hätte jemand darin Nimm2-Bonbons versteckt. Örgs.

Dass es zum Omelett oder zum Rührei immer auch noch Bratkartoffeln gibt, war zwar gewöhnungsbedürftig, aber geschmeckt hat es mir trotzdem. Macht das satt! Dazu dann noch Toast mit Blaubeermarmelade. Was für eine bizarre Mischung. Trotzdem: Die Devise war „rein damit“. Jedenfalls bei J. und mir. Die andere J. hat sich so ziemlich jedem kulinarischen Genuss verweigert. Ein ständiges Reizthema in unserem Urlaub. Dabei gibt es zum Start in den Tag so leckere Sachen. Die Pfannkuchen sind soooooooooooo lecker (auch wenn der Maissirup dazu mich nicht überzeugt hat), vor allem , wenn sie mit frischen Erdbeeren serviert werden. Zum reinlegen. Auch die Waffeln waren super oder das Joghurtmüsli mit Früchten und Nüssen. Mjam, mjam!

Lunch/ Dinner

Mittags waren wir immer unterwegs und vom Frühstück meist noch voll bis unter die Hutschnur. So gab es eigentlich nur etwas Kleines, Obst oder etwas Süßes (Mann, da drüben gibt es tollen Naschkram!!). Abends ging dann meist das Gesuche los. Unmittelbar um unser Hotel gab es einige feine Lokale. So waren wir mexikanisch, indisch, amerkanisch und thailändisch essen. Und das bequem um die Ecke, sodass man danach zufrieden ins Bett fallen konnte. Herrlich, wenn die Guacamole direkt am Tisch gezaubert wurde, wenn duftender Reis und exotisches Gemüse übereinanderfallen. Wir wollten noch so viel mehr ausprobieren, wozu wir nicht gekommen sind. Zum Beispiel mal nepalesisch oder äthiopisch essen.

Für Vegetarierer ist die Stadt ein Paradies. Ich hatte nirgends Probleme fleischlose Gerichte zu finden. Ein Taum.

Was nicht so lecker war, war beispielsweise in Chinatown der riesige Markt, wo jede Menge lebendiges Meeresviechzeuch über die Auslagen krabbelte und es so übel roch, dass ich, wirklich wahr, zu würgen anfangen musste.

In Chinatown habe ich mich dann an etwas gewagt, dass sich „Green Bean Cake“ nannte und sehr lecker aussah. Hat aber fürchterlich geschmeckt. Ebenso wie das berühmte Knish (sprich: Ka nish). Eine jüdische Spezialität aus Kartoffeln und Teig. Klingt leider leckerer als es war.

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