Brügge sehen und sterben, nee: futtern, trinken und staunen

OK, es ist schon ein bisschen her, aber Ende letzten Jahres waren wir in der süßen belgischen Stadt Brügge. Da gab es nämlich die Eisskulpturen-Schau „Ice Magic“, die wir uns anschauen wollten. Wir hatten Glück, denn das Wetter war an diesem Tag exorbitant gut. Ziemlich kalt, aber strahlend blauer Himmel und Sonne.  Als wir in Bahnhofsnähe geparkt haben, fiel uns gleich schon die Schlange auf vor dem Eingang zum Eisskulpturenfestival.

Eigentlich hatten wir geplant erst durch die City zu stromern und dann auf dem Rückweg die Eisgeschichte zu begutachten, aber wir entscheiden uns um. Die Wartezeit ist kürzer als gedacht, ca. 20 Minuten. Kalt war es. Drinnen natürlich noch viel mehr. Himmel, was hab ich mir den Pöppes abgefroren da drin! Ganze sechs Grad waren es innen, es kam mir vor wie minus 60. Die Figuren fand ich wirklich schön, auch wenn das hauptsächlich Arbeiten zum Thema „Fantasy“ waren. Das sah mitunter aus wie bei World of Warcraft.

Wir hatten Spaß. Wir konnten eine Eisburg besteigen, uns auf ein Eisbett legen, unsere Köpfe durch die Figuren stecken und eine Eisrutsche hinabsausen. Yeaih. Eine Eisbar mit dankenswerterweise heißen Getränken gab es auch. Wie kalt es war hat sich zum Einen darin gezeigt, das eine Frau vor mir zusammengeklappt ist, ihr Kreislauf hat das nicht gepackt. Zum Anderen darin, dass am Ausgang ein Tisch mit Taschentüchern stand, die nur zu gern benutzt wurden. Aus der Kälte kommend liefen die Nasen wie verrückt. Meine Füße waren noch Minuten später ganz taub.

Brügge: Bauwerke, Bonbons, Beerwall

Danach sind wir los, Richtung Stadtmitte, um uns irgendwo in einem netten Café aufzuwärmen. Brügge ist ja voll schön, stelle ich fest. Süße kleine alte Bauwerke. Schnuckelige Cafés. Und überall Engländer. Überall. So viele. Was da denn los? Nachdem wir uns aufgewärmt haben, überkommt uns ein kleiner Shopping-Anfall. Wir gehen in dutzende der wunderbaren Schokoladen-Läden und staunen über die Köstlichkeiten, während uns das Wasser im Mund zusammenläuft. Pralinenwunderwelt Brügge. Und mit lecker Schnappes drin. Mjam! In einem kleinen verwinkelten Laden kaufen wir uns dann die Taschen voll mit selbstgemachten Süßigkeiten. Herrlich. Und weil wir schon dabei sind unsere Zahnärzte mit Arbeit zu beglücken, kaufen wir noch eine große Tüte selbstgemachter Fruchtbonbons. Ein Traum!

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Was wir natürlich nicht auslassen dürfen, ist belgisches (Pansch-)Bier. Ich bin ein Fan. Her mit dem Kirschbier! Her damit. Das wird  flaschenweise in den Einkaufskorb gepackt und die Vorfreude auf den Genuss ist groß. Dann noch ein Risiko-Kauf: Bier mit Gin. Mal probieren (es schmeckt…hart, ganz schön heftig, aber nicht unlecker). Wir schlendern die „Beerwall“ entlang, wo die verschiedensten Bierkreationen zu sehen sind. Immer mit dem passenden Glas dazu. Gerne möchte ich mich da einmal „durcharbeiten“. 🙂

Am Grote Markt ist Weihnachtsmarkt und es ist brechend voll. Ein toller Platz mit dem Rathaus und dem Glockenturm (Belfried). Die Grachten sind auch so toll, da können wir nur seuftzen. Und dann die kleinen verwinkelten Gassen. Urig. Im Zentrum ist allerdings echt Trubel. Himmel, was wist die kleine Stadt voll. Ein Pommes-Museum gibt es auch, aber das sparen wir uns.

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