Reisebericht Südengland: London – Brighton – Bath – Stonehenge

England ist mein Lieblingsland. Fakt. Punktaus. Immer wieder. Ich kann es kaum erwarten, wieder Fuß auf die Insel zu setzen. I love (mostly) all about it! English at heart.

London

Meine herzallerliebste Lieblingsstadt. For ever. And ever. Ich wünschte, ich könnte öfter dort sein. Wenn ich in London bin, versuche ich immer Ecken zu sehen, wo ich noch nicht war und Dinge zu machen, die ich noch nicht gemacht habe. Ich war zum Beispiel noch nie in einem IMAX. Ok, nicht weltbewegend. Aber das mache ich bei diesem Besuch dann. Star Trek into Darkness im IMAX. Dort bekommt man die lächerlichst großen 3-D-Brillen, die ich je gesehen habe. Dafür gibt es aber Cumberbatch in gigantischer Größe (*hüstel* *like*). 

London IMAX

Ich war endlich am St. Barts Hospital und hab mir eine Ladung „Sherlock-Feels“ abgeholt.

St Barts

In der Whitechapel Gallery war ich auch. In Spitalfields. Freier Eintritt und zeitgenössische Kunst. Die aktuelle Ausstellung hat mich aber gerade nicht so umgehauen. Im gleichen Viertel gibt es auch den Old Spitalfields Market. Ui, das hat mir gefallen. Da gibt es jede Menge Quatschkram. Und Stylerkram. Klamotten, Gedöns. Herrlich!

Außerdem war ich das erste Mal seit 20 Jahren wieder (krass, so lange ist mein erster London-Trip her!) wieder in der Tate Modern und in der National Gallery. Beides UNFASSBAR voll. Ein Grauen. Aber jede Menge toller Werke zu sehen. Da muss man dann durch.

Direkt neben dem Old Vic ist das Studio des National Theatre. Da schaue ich mir mit anderen Verrückten zwei Cumberbatch-Stücke an: After the dance (schniiiiiiiiiiiiiiief) und Frankenstein. Das war genial. Das war super. Das hat Laune gemacht. Cumberbatch ist aber auch einfach so geil!

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Brighton

Mit dem Zug von London Victoria nach Brighton dauert es ca. eine Stunde. Dann ist man an diesem kleinen Badeort mit dem berühmtem Pier angelangt. Vom Bahnhof aus, läuft man einfach immer geradeaus, bis man an den Strand gelangt. Es ist an diesem Tag ziemlich windig und deshalb recht unbevölkert. Mag ich eigentlich immer ganz gerne. Der gute Holzpier ist wirklich schön und soooooo lang. Man latscht ewig aufs Meer hinaus. Und dann ist da noch eine unfassbar nervig bling-blingende Spielhalle drin und danach noch ein ganzer Vergnügungspark. Alles auf diesen Holzbohlen. Und manche von denen sehen nicht mehr vertrauenswürdig aus. Örgs. An der Seafront ist es wirklich ganz schön. Ein Riesenrad ist da und auch einige kleine Läden, die Kunstkram verkaufen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wirklich super shoppen kann man in der North Laine, wo es viele charmante Läden gibt, die unkonventionelle Sachen verkaufen. Vintage! Second hand! Tand! Tineff! Ein Traum. Und alles so bunt. und die Straßen voller Grafitti. Hat mir gut gefallen!

brighton shop 3

Dann stolpere ich noch über den Royal Pavillon und erlebe einen Hauch Indien an der Küste Großbritanniens. Brighton ist wirklich nett.

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Bath

Ich habe mit Evan Evans Tours den Trip nach Bath & Stonehenge gebucht. „Evan Evans“, wie das klingt. Buchen Sie Horst Horsts Tours. Naja. Von der Victoria Coach Station aus geht es als erstes nach Bath, die Fahrt dauert ca. 2 Stunden. Ich dachte immer es spricht sich ganz vornehm „Baaaaaaaaaaaath“, aber unsere Reiseleiterin Lindsey sagt immer „Bäth“. Ok. Dann also ab nach „Bäth“. Wämm, die Stadt ist ja mal richtig hübsch. Holla. Kein Wunder, dass die Stadt Weltkulturerbe ist. Unser erster Stop ist am Royal Victoria Park. Wie hübsch! Und der Royal Crescent erst. Eine der berühmtesten Straßen der Insel. Wie wunderschön. Ich will da wohnen!

royal crescent

Als wir unseren kurzen Stadtrundgang beginnen, fängt es leider an zu regnen. Dennoch sehen wir die Bath Abbey, das Jane Austen Centre (achjaaa, Stolz & Vorurteil, Emma, Verstand & Gefühl…*seuftz*), den Circus, wo angeblich Nicolas Cage ein Haus besitzt wie auch Johnny Depp und die wunderschöne Pulteney Bridge. Eine bebaute Brücke über den Avon. Man darf nicht River Avon sagen, weil Avon soviel wie Fluss bedeutet, das wäre also doppelt gemoppelt. Wieder etwas gelernt.

pulteney bridge

Die Gebäude der Stadt wurden erbaut aus dem berühmten Bath Stone, eine gelbliche Kalksteinart. Im Sommer muss die Stadt einfach golden leuchten. Sie ist jetzt im trüben Licht schon so schön.

Im Tour-Preis enthalten ist der Eintritt in die Römischen Bäder. Da kann man schon mal eine ganze Zeit drin verbringen. Ein großer Museumskomplex über die  römische Geschichte vor Ort. Sehr viel Input bekommt man über den Audioguide auf die Ohren. Interessant. Der Komplex bestand nicht nur aus der Badeanlage, sondern hatte zugleich noch einen Tempel. (der Göttin Minerva gewidmet). Das Wasser der Badebecken ist nicht trinkbar, aber es gibt eine Quelle aus der man trinken darf. Wenn man das Wasser daraus verköstigt, bleibt man für immer gesund und schön. Klar. 🙂

roman bath

Nachdem Rundgang geht es natürlich in den Museumsshop und ja, ich hab‘ zugegriffen. Bath Seife und Bodylotion. Beides wahnsinnig parfümiert. Somehow – i like it.

Hiernach ist nicht mehr viel Zeit, weil es ja noch nach Stonhenge geht. Noch schnell etwas zu essen gesucht (den wunderbaren Bonbon– und Schokoladenläden ausgewichen) und schon geht es weiter.

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Stonhenge

Wir fahren durch grüne Landschaften  und zack, bäng, auf einmal ist da Stonehenge. Auf dem kleinen Parkplatz stehen die Reisebusse und wir werden mit anderen Touris durchgeschleust und dürfen dann zu den Steinfelsen laufen. Audioguide an den Ohren. Ich erinnere mich, dass eine Schulfreundin in ihrem Zimmer ein Erich von Däniken-Buch hatte, der behauptete, Stonehenge sei von Außerirdischen dahingestellt worden. Köstlich.

Der Steinkreis ist mächtig alt (ca. 3000 vor Christus) und was genau er darstellt, weiß man immer noch nicht eindeutig. Die Steine des Kreises anfassen darf man  nicht, zwischen ihnen herumlaufen auch nicht. Nur brav außen herum. Es gibt zwei Außensteine, die angegrabbelt werden dürfen und das machen die Menschen auch. Patsch, patsch. Boah, ein Stein. Krass.

Ich finde es immer schwer vorstellbar, wie alles mal ausgesehen haben muss und wie dies alles bewerkstelligt wurde. Ich bin immer sofort geplättet beim Versuch dieses Gedanken-Experiments.

Es ist ein schöner Anblick. Ein erhabener Anblick.

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