Reisebericht Kopenhagen/ Malmö

Kopenhagen

Was für eine schöne Stadt. Leider sehr teuer. Aber wirklich sehr hübsch. Der Nyhaven ist einfach so toll. Da lässt es sich aushalten. Mit einem leckeren Carlsberg (schmeckt wirklich gut und ich mag eigentlich keine hellen Biere) aufs Wasser schauen – herrlich!

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Wir sind ab Niedersachsen gen Kopenhagen mit dem Auto gefahren und haben auf der Hinfahrt fast 7 Stunden gebraucht und zurück, selbe Strecke zurück nur knapp fünf. Keine Ahnung warum. Was uns ein wenig schockiert hat: Die Fahrt mit der Fähre hat mal eben schlapp 170 Euro gekostet. JFC! Wir haben außer acht gelassen, das Ferienzeit ist. Das hat schon ein bissl weh getan. Die Fahrt auf dem Wasser hat gute 50 Minuten gedauert und die Leute haben während dieser Zeit geshoppt als gäbe es kein morgen mehr. Genial war immer die Durchsage, dass man hier zollfrei Zigaretten kaufen kann, diese aber dann auch an Bord konsumieren muss. Hahahahaha! Was uns bei der Ankunft in Dänemark als erstes auffällt und uns die ganze Zeit im Land verfolgen wird: alle lächeln einen ständig in der offensten und entwaffnendsten Art, die es gibt, an. Und alle Menschen hier sehen gut aus!

Unser Hotel Ansgar liegt ziemlich zentral, hinterm Bahnof und es ist wirklich ganz hübsch. Das Dreierzimmer ist eng, aber sauber und hat alles da, was man braucht. Gibt’s nicht wirklich was zu meckern. Und das Frühstück war wirklich reichhaltig. Unschlagbar im Preis-Leistungs-Verhältnis. Anscheinend bekommt Kopenhagen gerade ein richtig runderneuertes U-Bahn-System, überall Baustellen dazu. Auch bei uns am Hotel. Wir haben davon in unserem Zimmer aber nichts gehört. Das Personal war zudem sehr freundlich und hilfsbereit.

hotel

Als wir den Abend dann in der City verbringen, fahren ständig Transporter voller Studenten an uns vorbei, die grölen, was das Zeug hält. Später springen sie auch noch alle in den Brunnen. Dazu trugen sie noch diese Studentenkappen.

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Der erste Eindruck der Stadt ist einfach super. Vor allem als wir am Hafen sitzen, die Sonne scheint und alles einfach nur angenehm und toll ist. Hans Christian Andersen läuft auch das ein oder andere Mal an uns vorbei. So muss es sein.

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Nyhaven

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Am nächsten Tag schauen wir uns das Schloss Rosenborg an, das in einem großen Park liegt. Auch hier wieder: alles voller gutaussehender Menschen. Wir scherzen, dass die Dänen Touristen schon an ihrem Äußeren erkennen, da sie einfach nicht so lecker aussehen wie sie selbst. Auch hier ist alles so relaxed. Hier gibt es Musik für die Teens,da Theaterbespaßung für die Kleinen. Ansonsten liegt man auf dem Gras und lässt die Seele baumeln, macht ein Nickerchen, liest, macht Sport, wasauchimmer.

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Im Schloss selbst befindet sich die Schatzkammer, in der Kronjuwelen, Zepter, Krone etc. ausgestellt sind. Dementsprechend bewaffnetes Personal steht dort herum.

Rosenborg

Rosenborg

Danach wollen wir natürlich dorthin, wo jeder Kopenhagen-Tourist einmal hinmuss: zur kleinen Meerjungfrau. Die ja mit Disney’s Arielle nicht so viel zu tun hat. Ich mag Andersens Märchen, auch wenn sie furchtbar traurig sind. Wir sind erstmal schön falsch gelaufen und in einem Park gelandet, den wir fast komplett durchlatscht haben. Dann den ganzen Weg zurück, durch den richtigen Park, dort, wo das Kastell steht. Das lassen wir aber zunächst links liegen und hechten auf die Meerjungfrau zu.  Wir müssen hier am Hafen nicht lange suchen. Eine große Gruppe Japaner führt uns direkt dorthin. Jeder von ihnen klettert am Ufer hinab und fotografiert sich mit der Skulptur. Was für ein Tohuwabohu.

kleine Meerjungfrau

Zurück am Kastell werde ich mal wieder Zeugin einer Hochzeit. Egal, wohin ich reise, immer wird vor meiner Nase geheiratet.  Nachdem wir einer kleinen niedlichen Mühle dort noch einen Besuch abgestattet haben, gibt es zur Belohnung ein leckeres Smörrebröd.

kastell muehle

smoerrebroed

Endlich. Muss sein. Meines war belegt mit Avocadocreme, Tomaten und Ei und war äußerst lecker. In den folgenden Tagen haben wir noch den Wachwechsel an der Amalienburg gesehen. Diese „Hüte“ – wie in England.  Der Platz ist sehr schön, ebenso wie die Frederikskirche. Und der Blick auf das neue Opernhaus am Hafenufer ist auch super.

wachwechsel amalienborg

Marmorkirche

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Ein Sandkuplturenfestival gab es obendrein und der Königlichen Bibliothek haben wir auch noch einen Besuch abgestattet. Leider hatten wir auf diesem Kurztrip nur wenig Zeit, ich hätte mich gern ausführlicher mit der Stadt beschäftigt. Zum Schluss waren wir dann noch im Tivoli. Der Eintritt kostet 95 Kronen (ca. 14 Euro). Mann, wir waren so voll naiv, dass wir unser Geld so ausgegeben haben, dass es noch für den Eintritt und was zum Essen reicht, bevor wir abreisen. Wir Dummlacke. Man bezahlt den Eintritt, muss dann aber für die Fahrgeschäfte noch mal extra zahlen. Und zwar ordentlich. Wir waren ziemlich angepisst deswegen. Blöd. Dafür gibt’s aber drei Achterbahnen da drin. Und wären wir am Freitag statt Montag gegangen hätten wir nochmal die Editors sehen können, die dort ein Konzert gaben. Hätte, hätte, hätte, sitzt auf der Toilette und zieht an der Kette…

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tivoli 4

Malmö

Tja, hier hatten wir Pech, denn es hat viel geregnet. Wir sind an einem Sonntag rübergefahren und es war ziemlich tote Hose. Und so richtig was zu sehen gibt es dort irgendwie auch nicht. Vorab hatten wir die Wahl: nach Malmö oder nach Lund? Wären wir besser mal nach Lund gefahren, das soll eine ganz nette Studentenstadt sein. Versuch macht kluch. Vorab habe ich im Hotel gefragt, was günstiger sei für eine Überfahrt nach Malmö: Bus oder Bahn? Bahn sei schneller, günstiger und einfach komfortabler. Als wir am Abend vorher ein Ticket am Automaten kaufen wollen (das nach Auskunft an der Info 540 Kronen für drei Leute hin und zurück kosten soll), ist die Vewirrung groß. Es wurde nämlich nie der in Aussicht gestellte Preis ausgespuckt. Immer 680 Kronen oder sogar mehr. Blöd. Also sind wir am nächsten morgen an den Schalter, wo wir lange warten mussten. Dafür gab es dann aber auch das richtige Ticket und zum richtigen Preis! Der Hauptbahnhof in Kopenhagen ist übrigens ganz schön. Etwas bizarr: der Hinterausgang wird mit Marschmusik beschallt. Warum auch immer! Die Fahrt dauert ca. 30 Minuten und führt über die Öresundbrücke. Mit dem Zug durchs Meer – lustig. Nachdem wir etwas gebummelt, geshoppt und gegessen und eine lustige Galerie besucht haben, fängt es immer stärker an zu regnen. Nach einem Hafenrundgang im Regen machen wir uns wieder auf  gen Kopenhagen.

Malmö

malmoe hafen

Es ist natürlich schade, wenn einem das Wetter so einen kleinen Strich durch die Rechnung macht, aber ich glaube, so reich an Attraktionen ist diese Stadt nicht.

Ich möchte auf jeden Fall noch mal nach Skandinavien. Mal richtig rein in die Länder.

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