Die drei ??? – Phonophobia in Oberhausen

„Darf ich Ihnen unsere Karte geben?“

– Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!! brüllt es aus dem Publikum der KöPi-Arena. Hier sitzen Tausende von über 30jährigen, die sich auf einer großen Bühne etwas vorlesen lassen. Die sich auf ein Wiedersehen mit Justus, Peter und Bob freuen. Und ich mit den Schwestern mittendrin. Vor fünf Jahren war ich auf der „Alive and ticking Tour“ und fand das schon superklasse. Mein Ticket für „Phonophobia“ habe ich direkt nach Ankündigung, also vor einem guten Jahr gekauft. Gut Ding….

Wie für eine Rockband haben wir uns rechtzeitig vor der Halle angestellt, um die Chance auf einen guten Platz zu bekommen (argh – freie Platzwahl).

vor der halle

Wir schaffen es dann auch in die vierte Reihe und freuen uns ’nen Ast. Dann warten wir nochmal zwei Stunden, bis es los geht. Auf den Leinwänden wird Werbung für die Arbeit der drei Sprecher gemacht, für das Merchandise (wer für 70 € einkauft, kriegt einen Jutebeutel gratis. Wahnsinn! Wer kauft für 70 € Kram? Was da denn los? Sonst kostet der Beutel 10 €. Äh, geht’s noch?), für Europa-Produkte etc. Das ist naja…schon OK. Schön dagegen sind die Folgen-Bilderrätsel.

bilderraetsel

Und dann geht’s los. Zwei Stunden HalliGalli deluxe auf der Bühne. Ein herrlich-abstruse Story über Synästhesie (doch wirklich) mit vielen, vielen Referenzen an alte Folgen. Vor allem aus meiner Lieblingsepisode, dem Gespensterschloss (kleine Schockmoment des Abends: „Gespensterschloss – Wie lange ist das denn her?“ – Bob, mit Grabesstimme: „34 Jahre!“ Aua, so lang??) . Nein, wie wunderbar. Die drei Sprecher hatten richtig Bock, schien es. Das hat richtig Spaß gemacht. Und diesmal gab es jede Menge „special effects“, die waren echt super. Andreas Fröhlich (der total aussieht wie Harald Schmidt), Oliver Rohrbeck und Jens Wawrczeck haben ihre Figuren voll ausgekostet (gerade letzterer, es war eine echte „Peter“-Show), das war saukomisch. Es wurde gerannt, gehechelt, getanzt (!!!!!!!!!!), gefrotzelt – wunderbar. Papagei Blacky war zu hören, auf Justus Körperfülle wurde angespielt und auch die berühmte Schrottplatz-Kreissäge (Milchaufschäumer auf Plastikbecher) war dabei. Überhaupt ist der Geräuschemacher Jörg Klinkenberg toll. Die Vertonung von Schritten, Wind (hahahahaha), zermatschten Körpern (muhahaha) etc. war einfach prima. Und das die Drei sich und uns immer wieder mal auf die Schippe nahmen („Das geht so nicht. Das gefällt mir nicht. Wie soll man denn danach einschlafen können?“), war noch das Sahnehäubchen. Großartig!

schlussapplaus 2

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