London: Birdland mit Andrew Scott, Vintage-Shopping galore and a little bit of everything

London, London, London, London, London, London, London…meine Lieblingsstadt und ich…es war mal wieder so weit. Ein bisschen rumbummeln, ein bisschen Kultur, ein bisschen shopping, ein bisschen London-Liiiiiiiiiiiiebe! 🙂

Birdland

Vorab mal ein Trailer. Ich finde Filmtrailer für Theaterstücke übrigens exorbitant gut!

Ich habe unsere Tickets zwischen Tür und Angel gebucht und mir ist dann erst bei der Bestätigung aufgefallen, dass ich Karten für eine Nachmittagsvorstellung gebucht habe. Oi. Ich hatte deswegen die Befürchtung, eventuell nicht die Erstbesetzung zu sehen, wäre ja schade. Dem war aber nicht so. Gott sei Dank! Denn Andrew Scott (unser aller Liebster Moriarty!) war soooooo gut. Das Stück von Simon Stephens über den verglühenden Rockstar Paul ist gut 80 Minuten lang und Scott ist in jeder Szene. Was für ein Kraftakt.Und sein Poser-Dancing – grandios! 🙂

source: http://www.pjproductions.co.uk
source: http://www.pjproductions.co.uk

Das Bühnenbild ist äußerst reduziert: fünf quietschblaue Drehstühle. Holzböden. Umringt von Wasser, das im Laufe des Stückes mehr und mehr Raum einnimmt (es steht Paul zwar noch nicht bis zum Hals, aber der Boden unter seinen Füßen wird ihm schrittweise genommen). Die einzelnen Szenen gehen so schnell ineinander über, so flink kann man gar nicht blinzeln. Gerade eben noch gelangweilt, in der nächsten Szene mit der Freundin des Kumpels im Bett, dann schon in der nächsten Stadt nach dem nächsten Konzert…das geht Schlag auf Schlag und verlangt den Schauspielern mächtig was ab. Einmal blinzeln und zack andere Gefühlslage. Phew. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt. Ich war fasziniert von Scott, wie vielschichtig er seine Figur zeigt: arrogant, selbstzweiflerisch, paranoid, allein…Mir hat das sehr gut gefallen!! Das Royal Court Theatre am Sloane Square ist ganz hübsch, auch wenn man im Balkon NULL KOMMA NULL Platz für seine Beine hat. Ist das eng!

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Bilder habe ich natürlich während der Vorstellung nicht gemacht. Beim Schlussapplaus (der übrigens so knapp war, dass ich mich fragte, ob es bei den anderen nicht gut ankam?), habe ich dann mit dem IPhone mal draufgehalten.

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Stagedoor ist ja nicht so meins, das finde ich irgendwie peinlich und mit Autogrammen kann ich nichts anfangen, das haben wir also nicht gemacht. Aber als Fazit: Ich kann das nur empfehlen!

 

Shopping

Ich bin mit J. unterwegs und sobald sie auch nur das Wort „Vintage“ hört, leuchten ihr die Augen. Also klappern wir einiges ab: Camden, Notting Hill, Brick Lane, Soho. Ich habe noch nie so viel Rüschchenblusen wie in den letzten Tagen in den Händen gehabt. Ich selbst habe mich in Schuhe verliebt. Auf der Carnaby Street ist der wunderbare Schuhladen „Irregular Choice„:

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Da gibt es furchtbar schöne bunte Schuhe. Und diese hier hätte ich furchtbar gerne mitgenommen:

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Am liebsten beide. Leider hat ein Paar jeweils 90 Pfund gekostet. Hrmpf.

Ich liebe Läden, die so aussehen:

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Da bin ich ganz Mädchen, wie’s scheint. Wir stiefeln in zig Shops dieser Art und J. schlägt auch vermehrt zu. Blusen, Kleider und Shirts wandern in die Taschen. Byebye, Geld.

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Ich lasse einen Teil meiner britischen Währung hier:

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Einfach ein wunderschöner Buchladen.

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Ein paar Tipps zum Essen gehen

Man sucht ja immer nette Restaurants, für deren Angebote man nicht seine Niere(n) verkaufen muss. Wir haben ein paar nette Läden ausprobiert diesmal.

Vegan British Tea Time im La Suite West

Ganz in der Nähe des Hyde Park, hat man im Hotel La Suite West die Möglichkeit eine vegane Teezeit einzunehmen. Im Restaurant „Raw“. Das war suuuuperlecker. Kostenfaktor: 19 Pfund pro Person.

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Dafür gab es Tee, soviel man wollte und als ersten Gang eine Auswahl an Sandwiches (mit Kürbis, Gurken, hummus, Pilzen, Trüffel…). Schon der Start war enorm lecker. Mjam!

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Danach gab es wunderbar schmackhafte Scones mit reichlich Kokoscreme und leckeren frischen Erdbeeren. *schmatz*

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Zum Abschluss dann ein Auswahl ein kleinen Süßigkeiten (Orangen-Käsekuchen, Schokoküchlein und Maracujakuchen). Das war auch gut, obwohl dieses Maracuja-Teil mir nicht wirklich geschmeckt hat.

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Dafür war es aber alles schön angerichtet, die Bedienung aufmerksam und nett und im Bad gab es ein wunderbar duftende Seife und richtige Stoffhandtücher, keine aus Papier.

Tokyo Diner

In China-Town. Das war auch gut, wenn auch pick-packe voll.  Das Tokyo Diner hat ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und macht mit diesem dicken Plus die Beengtheit wieder wett, denn so wirklich gemütlich ist es nicht.

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Es gibt leckeren Tee, Reiscurry, bzw. Sushi und alles ist gut. Flinke freundliche Bedienung und gemäß japanischer Sitte gibt man keine Tips. 🙂

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Le Comptoire Libanais

In South Kensington. Auch hier war es unheimlich voll. Gemütlich geht anders, aber es war so lecker, das man da ein Auge zudrückt.

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Vor allem die Limonaden sind toll. Falafel bekommt man in London an jeder Ecke, aber nicht überall so gut wie hier.

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 Charlie’s Portobello Road Café

Das Charlie’s ist ein in einem Hinterhof verstecktes, sehr süßes Café mit unfassbar leckerem Kakao und einem fantastischem Müsli. Dazu eine Auswahl an leckerem Gebäck. So kann man den Tag gut starten!

 

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Überhaupt kann man in London überall immer superlecker essen. Ich verstehe gar nicht, wieso da nicht alle dick und rund sind! Ich könnte da morgens anfangen und noch kauend ins Bett fallen abends. Ein Traum (mit adipösen Tendenzen).

 

Gute Bar – Fika

In der Brick Lane haben wir mit dem Fika (hihihihihi, never too old to laugh about this stupid shit) eine nette kleine Location gefunden, die sehr leckere Drinks anbietet. Wir saßen auf der kuscheligen Dachterrasse und fanden es dort einfach nur super. Dringende Empfehlung!

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Schlechte Bar – Hoxton Seven

Die Bar liegt in ’ner coolen Gegend, in Shoreditch, ist aber ein echter Reinfall. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen derart schlechten Whisky sour getrunken! Die Bar sieht zwar ganz nett aus, aber das lohnt sich echt nicht!

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Ansonsten sind wir natürlich unfassbar viel gelatscht und haben die Stadt auf uns wirken lassen. Js Fazit: „Wirklich nett“ hat bei mir einen kleinen ungläugiben Hustenanfall ausgelöst – aber jedem das seine. 🙂

 

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7 Gedanken zu “London: Birdland mit Andrew Scott, Vintage-Shopping galore and a little bit of everything

  1. Hi, ich war am Dienstag nach Ostern in Birdland und kann mich nur anschließen. Ich fühlte mich jede Minute super unterhalten, lohnt sich auf jeden Fall

  2. Oh, Andrew Scott auf der Bühne – das muss ja großartig gewesen sein! Ich habe nur mal eine Mini-Szene mit ihm aus „Angels in America“ bei der „National Theatre: 50 Years on Stage“-Gala gesehen; und da hat er es geschafft, mich in wenigen Minuten – völlig ohne großen Kontext – zu Tränen zu rühren!

    Ich warte täglich darauf, dass die Termine für „Richard III“ mit Martin Freeman endlich bekannt gegeben werden… Ich glaube aber, ich werde fangirlig hinterher am Bühnenausgang stehen… 😉

    1. Bei Martin Freeman wäre ich am Bühneneingang wohl auch dabei…*hust*
      Dafür, dass es Im Juli (?) mit Richard III. losgehen soll, lassen die sich ganz schön Zeit mit dem Ticketverkauf (vor dem Run hab ich jetzt schon Bammel)…

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