Der schöne Schein: Ein Museumstag in Oberhausen

gasometer

schein

Es ist mal wieder eine neue Ausstellung im Gasometer Oberhausen. Sie trägt den Namen „Der schöne Schein“. Ich finde ja immer noch, dass 9 Euro Eintritt echt happig sind. Und: Die großformatigen Drucke von berühmten Kunstwerken, die sich alle mit dem Thema Schönheit in ihren verschiedenen Erscheinungsformen beschäftigt, bringt mich jetzt auch nicht in Wallung. Man sieht Vergrößerungen vonGemäden von DaVinci, Arcimboldo, Kahlo, Botticelli, Friedrich, Bosch und vielen mehr. Abgesehen davon, dass ich die Werke gern im Original sehen würde, fand ich das ganze jetzt nicht so sehr erhellend. Der Ausstellungsraum ist aber toll.

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botticelli

In der oberen Etage gibt es dann die Installation „320° Licht“ der Künstlergruppe URBANSCREEN. Das war toll. Das Spiel mit Licht, Formen und Musik war großartig. Das kann ich mir stundenlang ansehen.

Als wir in den strahlenden Sonnenschein wieder aus dem Gasometer heraustreten, lesen wir, dass in der Ludwigsgalerie die Ausstellung zu Andy Warhol just am heutigen Tage ausläuft. Wir fragen am Ticketschalter des Gasometers nach, wie wir dorthin kommen. Das ist ganz leicht. Durch ein kleines Wäldchen, dann am Kanal entlang und schon ist man da.

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kanal gasometerHilfe, war das da voll. Überall Sonnenanbeter. Die Leute waren/ sind echt ausgehungert! Wir kommen an der Brücke vorbei, die den herrlich bescheuerten Namen „Slinky Springs to Fame“ trägt. Ich liebe Brücken, also mussten wir da drüber spazieren.  Herrlich.

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slinky 5Auch diese Brücke hängt natürlich voller Schlösser. Ein ca. 10jähriger Junge fragt seinen Vater, warum die da überall sind. Die Antwort: „Das verstehst du noch nicht.“ Oha. Liebesbezeugungen versteht der Sohn nicht. Das ist ja tragisch. So ein blöder Papa!

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In der Ludwigsgalerie zahlen wir dann nochmal 8 Euro. Hinterher sehen wir, dass wir mit einem Kombiticket Gasometer/ Ludwigsgalerie satte 6 Euro gespart hätten. Schön, dass die Dame am Gasometer uns das nicht gesagt hat. Pfui!

ludwigDie Warhol-Ausstellung haut uns jetzt auch nicht vom Hocker. M. kann mit Warhol nicht anfangen. Das sei alles „hässlich“, sagt er. Finde ich nicht. Aber irgendwie ist das auch eine Art von Kunst, die mich nicht zum langen betrachten und sinnieren animiert. Wir marschieren also durch. Sehen die Tomatendosen, die Monroe-Porträts, die Velvet-Underground-Banane und so weiter.

dose

marilyn

warhol

warhol bananeZwei Museumsbesuche, bei denen ich die Häuser fast schöner fand als die gezeigte Kunst.

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