Vom miesen Schicksal, Forrest Gumps IQ und jeder Menge Mädchentränen

Ein netter Kinoabend gestern. Wir haben uns „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ angeschaut. Vorher gingen wir noch etwas essen und ich bekam von M. und C. Mitbringsel von ihren jeweiligen Reisen. Einmal typisch Ost, einmal typisch West- wie schön:

Kartoffel-Männchen-Schlüsselanhänger aus New York
Kartoffel-Männchen-Schlüsselanhänger aus New York

 

Täschchen aus der Türkei
Täschchen aus der Türkei

C. hat die Kinotickets online gebucht. Als wir im Kino ankamen wunderten wir uns, dass hier nur Mädels unterwegs waren. Und alle sehr jung. Fühlte sich doof an, den Altersdurchschnitt (wenn auch nur etwas, hallo??) zu drücken. Vor dem Kinosaal gab es dann kleine Prosecco-Fläschchen für alle und extra Taschentücher für den Film. Du liebe Güte.

IMG_7313

Bevor der Film losging wurden wir dann aufgeklärt: Es war“Lady’s Night“ und es gab ein Kino-Quiz. Ich habe da ziemlich abgeräumt! Höhöhöhö. Sorry, das war aber auch leicht. Es wurden Stichworte genannt und man sollte aufspringen und den Filmnamen sagen. Ich habe drei von sechs mal gewonnen (ich wusste alle Antworten, zweimal war ich zu langsam, beim letzten Mal habe ich anderen vorgesagt, noch mehr Popcorn musste nicht sein. 🙂 )

Das Quiz (wer mitraten möchte: ich habe die Lösungen eingefärbt, einfach markieren, ist aber wirklich pupieinfach)

1. „Insel“, „Gefängnis“, „Leonardo DiCaprio“

Lösung: Shutter Island

2. „einpflanzen“, „Joseph Gordon-Levitt“, „Träume“

Lösung: Inception

3. „1955“, Star Wars“ (mehr kam nicht, da habe ich die Lösung schon reingebrüllt

Lösung: Zurück in die Zukunft

4. „IQ 75“ (auch hier habe ich sofort meine Lösung rausgehauen)

Lösung: Forrest Gump

5. „Hase“, „Zeitreise“, „Jake Gyllenhaal“

Lösung: Donnie Darko

6. „Seife“ (da habe ich den anderen vorgesagt..)

Lösung: Fight Club

Mann, war das einfach! Dafür Popcorn und Kinotickets abgegriffen. Perfekt.

IMG_7314

Zum Film:

Ich hatte das Buch letztes Jahr gelesen und es hat mich sehr berührt. Ja, ich gebe es zu: Es hat mir Tränen in die Augen getrieben. Ich fand es schön erzählt und habe es auch recht unkitschig in Erinnerung. Der Film ist dies dagegen sehr. Ich bin jetzt mit Anfang 30 auch nicht mehr so richtig die Zielgruppe für Pubertätsgeschichten, aber es wurde mitunter wirklich dick aufgefahren. Der schmolllippige Ansel Elgort (habe noch nie von ihm gehört und mit seiner Schnute erinnerte er mich an den jungen Marlon Brando, natürlich meiiiiiiiiiiilenweit entfernt von dessen Talent, aber wer weiß, was da noch kommt) ist derart blasiert, das es mich nervt. Und dass eine 17jährige ihren Freund „Liebster“ nennt, kommt irgendwie auch komisch. Außerdem ist das Gezeigte alles so rein, es wirkt wie in einer Blase. Alle wohnen in großen Häusern, haben ein stattliches Einkommen, sehen gut aus und haben sich unwahrscheinlich lieb. Eine heile Welt, nach der sich vielleicht vor allem Jugendliche sehnen. Hachgottchen. Und dann wurde geflennt. Richtig laut, sodass M., C. und ich uns fragend anschauten. Dennoch fand ich den Film so schlecht jetzt nicht, was vor allem an der weiblichen Hauptdarstellerin Shailene Woodley (wer??) lag. Und der Soundtrack mit Ed Sheeran, Jake Bugg oder Birdy war auch sehr gut. Melancholische Schmachtfetzen, das passt.

Was mich mehr interessiert, ist der Film, der in der Vorschau angeteasert wurde: Jersey Boys von Clint Eastwood über die Four Seasons:

3 Gedanken zu “Vom miesen Schicksal, Forrest Gumps IQ und jeder Menge Mädchentränen

  1. Ah, das interessant, dass du gerade heute über den Film (im Original heißt der „The Fault in Our Stars“) schreibst – ich habe gerade (wirklich vor fünf Minuten) einen Artikel im TIME Magazine darüber gelesen, wie der Autor des Buches, John Green, die Dreharbeiten erlebt hat. Anscheinend hat er schon bei den Dreharbeiten ständig geheult, kein Wunder, dass die im Kino Taschentücher austeilen… 😉 Bin etwas unschlüssig, ob ich mir den Film ansehen soll. Bin altersmäßig noch ein bisschen weiter entfernt von der Zielgruppe als du… Andererseits schau ich so Serien an wie „Teen Wolf“… *augenroll*

    Das Filmquiz war ja wirklich easy – nur manches (3.-6.) vielleicht nicht für die vom Film anvisierte Zielgruppe.

    Der Film von Clint Eastwood sieht in der Tat interessant aus – ich gebe zu, dass ich ein Faible für Musikfilme habe…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s