New Fall Festival Düsseldorf. How not to concert: London Grammar

Mann, bin ich enttäuscht! Letzes Jahr habe ich die Band London Grammar in Amsterdam gesehen. Da war der Sound nicht so prickelnd und da sie ein Act von vielen waren, war es ein recht knapper Auftritt. Deswegen hatte ich mich auf heute Abend gefreut, ein schönes ausgiebiges Konzert. Pustekuchen.

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Vorab: Nur weil man alle Plätze einer Location verkaufen kann, sollte man dies  nicht auch tun. Manche Plätze sollte man einfach sperren. Wir saßen in der Düsseldorfer Tonhalle (deren Klangqualität mich ÜBERHAUPT NICHT überzeugt!!) im Rang. Wir konnten nur einen Teil der Bühne sehen und schauten sonst auf Kabel und Lautsprecher. Eine Frechheit!!

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Bei einem Song setzt sich Sängerin Hannah ans Klavier. Das kriegen wir aber nicht wirklich mit, wir können das nicht sehen. Den Drummer können wir auch die ganze Zeit nur vermuten. Manchmal sehen wir seinen Schatten. Das ist schon echt arm, wenn man für so etwas nun Geld bezahlt hat und mitunter nur ein Drittel der Band sieht.

Ich liebe die Musik von London Grammar, besonders wegen der Stimme der Sängerin. Nach sechs Stücken geht die Band dann von der Bühne. Ok, denke ich, Pause. Applaus, Klatsch. Zurück kommen sie nicht. Die lassen sich ganz schön bitten, denken wir. Dann geht das Licht an. Wie jetzt? Sind doch gerade erst 45 Minuten vergangen?! Jemand vom Festival-Team kommt auf die Bühne und sagt, Hannah ginge es nicht gut, sie müssten das Konzert leider abbrechen. Aber es wäre ja sowieso nur noch eine Zugabe gekommen. Was?? Kann da keiner aus der Band ein Statement geben? Da verschwindet man einfach? Was ist das denn, bitte? Und: es wären insgesamt nur 7 Lieder gewesen? Das eine Lied hätte man dann nicht mehr singen können, oder was? Komisch irgendwie. Und: sieben Lieder sind auch ein bisschen wenig für ein Konzert!!

Das war echt nicht schön. Sehr schade!

Ein Gedanke zu “New Fall Festival Düsseldorf. How not to concert: London Grammar

  1. Das alles hat mit Stil und Erziehung zu tun. Wenn ich mich nicht gut fühle, kann ich das meinen Fans auch selbst sagen. Aber auch ein 6-Song-Konzert ist eine Frechheit. Die anderen Konzerte hatten so um die 11 Songs. Die Setlists sind auch ziemlich statisch, da wird so gut wie immer das gleiche gespielt. Spielfreude kann man in der Band erzeugen, in dem man eben NICHT immer die selben Songs in der selben Reihenfolge spielt. Naja, sie sind jung. Vielleicht lassen sie sich von anderen Live-Künsterln inspirieren, was den Umgang mit den Fans und der Setleist angeht.

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