Zum Tee wie einst Watson & Holmes: Criterion Restaurant London

Es gibt eine feine Sache und die nennt sich amazon local. Da kann man nach Angeboten von Restaurants und Shops in den verschiedenen Städten suchen und ganz gute Rabatte abstauben. Die SingendeLehrerin und ich wollten uns eine Tea Time gönnen und haben dann für 19 Pfund pro Nase (statt 38) eine fantastische und üppige (!!!) Teezeit im Criterion genossen. Genau da, wo sich laut Arthur Conan Doyle, Sherlock Holmes und John Watson das erste Mal treffen. Quasi ein heiliger Ort! 🙂

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Und es ist wirklich sehr, sehr hübsch da drin. Die roten Sessel, die großen runden Tische mit den fein geputzten Gläsern, die Arkaden…kurzum: Das Interieur ist klassisch-schön. Nachdem wir unsere Mäntel abgeben, werden wir ins tiefste Innere geleitet. Dann noch ein paar Stüfchen hinauf und ins Hinterste des noblen Etablissements bugsiert. Hier hat man zwar einen schönen Überblick, aber irgendwie fühlt es sich an, als säße man hier auf den „billigen“ Plätzen. Hahahaha.

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Unser Zweiertisch war ziemlich klein und er hat sich bald unter der Last alldessen, was da aufgetischt wurde, gebogen. Zum Start gab es ein Gläschen Sekt (oder zwei, ich  habe mich da für die Lehrerin „geopfert“) und dann kamen auch schon unsere teapots. Für die Begleitung einen Earl Grey für mich spicy african orange (war der lecker!!!!). Da war der Tisch dann schon fast voll. Die Etagere folgte (mit einem Extrateller Sandwiches für meine vegetarische Extrawurst) und dazu verschiedene Aufstriche (clotted cream, Mascarpone, Brombeer- und Erdbeermarmelade) oder auch ein Schälchen Panna cotta (Gott, wie lecker die war!). Die Sandwiches (es waren 4 oder fünf Stück) waren auch sehr schmackhaft, mit Mayonnaise, Käse, Gurken – mjamie. Die Scones gab es einmal plain, also normal und einmal in einer würzigeren Variante, die hätte es für mich allerdings nicht gebraucht. Nach den Scones waren wir schon ziemlich satt. Die letzte und süßeste Etappe haben wir mit wenig Schwung auf uns genommen. Möhrenkuchen, Himbeer-Schokokuchen mit Marzipanrand, Marshmellow und Schoko-Brownie haben uns den Rest gegeben. Beim besten Willen: das kann man gar nicht alles aufessen! Der Brownie war aber sehr gut, wenn auch winzig!

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Tea Time vor der Schlacht
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Und danach – die Cupcakes gingen echt gar nicht mehr

Ein weiteres Highlight waren für mich die schönen Toiletten und vor allem die toll duftende Handcreme, die man dort bekam. Das war eine durchweg gute Sache, diese Tea Time auf Holmes‘ Spuren! Kann ich nur empfehlen.

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