Städtetrip Leipzig

So, jetzt weiß ich auch, was Leipzig bedeutet:

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Leipzig ist eine wirklich schöne Stadt. Ich fand sie sehr lebendig, voller Kultur (MUSIK!), Geschichte und schöner Architektur. Wenn diese Stadt nur nicht so weit weg wäre. Mit dem Fernbus (Flixbus) fährt man aus dem Pott über sieben (!) Stunden dahin.

Leipziger Hauptbahnhof
Leipziger Hauptbahnhof

Wir wohnen für das kurze Wochenende im City Inn Hotel in Leipzig-Eutrizsch. Mit der Straßenbahn nur gute 10 Minuten von der Innenstadt entfernt. Das Personal ist sehr nett, das Frühstück gut, nur die Zimmer sind echt ranzig. Da sollte mal renoviert werden.

In den wenigen Stunden, die wir haben, versuchen wir vieles zu sehen.

Opernhaus
Opernhaus
Altes Rathaus
Altes Rathaus
Nikolaikirche
Nikolaikirche
Markt
Markt
Neues Rathaus
Neues Rathaus
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Thomaskirche
Gewandhaus
Gewandhaus
Alte Börse
Alte Börse
Völkerschlachtdenkmal
Völkerschlachtdenkmal

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Universitätskirche St. Pauli
Universitätskirche St. Pauli

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Bachmuseum

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Hinter der Thomaskirche ist das Bachmuseum versteckt. Es ist gelb. Das gefällt mir.

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Über einen Innenhof geht es in das Museum.

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Wir lernen, dass Bach 20 (!!) Kinder hatte. Mein lieber Herr Gesangsverein. Dass er ein gefragter Orgel-Sachverständiger war. Dass seine Vorfahren und Nachkommen ebenfalls sehr musikalisch waren. Wir sehen seine Notenschriften mit seinen Anmerkungen. Lernen, dass er zu Lebzeiten als Komponist gar nicht sehr wahrgenommen wurde.

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Wir hören uns alte Instrumente an und lassen uns über das Leipzig im frühen 18. Jahrhundert belehren. Das ist nett. Es gibt zudem eine winzige Sonderausstellung in einem kleinen Raum, dass sich mit den Frauen zur Zeit Bachs beschäftigt. Da hätte man auch mehr draus machen können.

Durch Leipzig führt übrigens die Notenspur, die die wichtigsten Wohn- und Schaffensstätten berühmter Leipziger Komponisten erfasst. Gefällt mir.

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Auerbachs Keller

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Das ist wohl ein Touri-Muss. Ich fand es unfassbar laut. Eine Atmosphäre wie im Münchener Hofbräuhaus. Allerdings mit moderateren Preisen. Unser Essen war lecker und reichlich. So reichlich, dass wir uns den legendären Nachtisch, die Mephistotorte sparen. Die hätte niemals mehr in uns hineingepasst.

Panometer

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Das hat mir gut gefallen. Wow! Im ehemaligen Gasometer wird ein monumentales 360° Panoramabild gezeigt wird. Im Vorraum gibt es eine kleine Ausstellung (die mir in ihrem Design echt gut gefällt) zum Thema Leipzig zur Zeit der Völkerschlacht. Das war wirklich interessant.

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Als wir dann in den Gasometer  kommen, stockt uns kurz der Atem. Ein riesiges gemaltes Bild Leipzigs im Jahre 1813 nach der Völkerschlacht. Man kann ganz nahe herangehen ans Bild und sich die Szenen in den Straßen und Häusern anschauen. Das Bild ist über 30 (!) Meter hoch. Man kann sich das ganze auch von oben anschauen und es ist verblüffend, wie anders alles wirkt. Auch ändert sich die Belichtung, sodass man Tages- und Nachteindrücke hat. Dazu gibt es Soundeffekte und Musik. Das ist ein krasses Erlebnis.

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Wir schauen uns danach noch ein Making of-Filmchen an und gewinnen den Eindruck, dass der Macher hinter dem Ganzen, Yadegar Asisi, ein ziemlich pedantischer und selbstverliebter Mensch sein muss. Der hatte ja in jedem Entwicklungsschritt seine Finger und hat ja jedem reingeredet.

Nichtsdestotrotz: Das Panometer hat mich beeindruckt. Die Vermischung von Information, Bild, Text & Musik ist ausgewogen, stimmig und imposant.

Fazit: Leipzig ist eine schöne Stadt mit viel Geschichte und viel Kultur (und Menschen, die eine schlimmen Dialekt sprechen, sorry, is‘ so).

4 Gedanken zu “Städtetrip Leipzig

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