London: Cerealien-Mörder, der schöne Tod, die beste Band der fucking Welt und grüne Schmocke

Vor und nach meinen Hamlet-Abenden habe ich mich natürlich wieder etwas in London, der schönsten Stadt der Welt, herumgetrieben. Ich bin dabei immer auf der Suche nach Orten, Läden, die ich noch nicht kenne. Davon gibt es natürlich einige in dieser gewaltigen Stadt.

Cereal Killer

Bin ich, glaube ich, über Facebook drauf gestoßen. Ein Laden, wo man den ganzen Tag frühstücken kann. Toll. Und zwar nur so ein Frühstücksflockenkram. Mag ich. Ich muss dafür nicht, wie erst befürchtet an die Brick Lane fahren, nein, ein zweiter Cereal Killer Laden (der Name ist super, muss ich zugeben) hat in Camden Lock aufgemacht. Das trifft sich gut. Vor den Stables in bester Lage ist der Frühstücksshop und er ist schön bunt.

cereal killer

cereal killerSo richtig voll hip so, irgendwie. Wie bei Starbucks und Co hat man nun die Aufgabe sich aus vielen Komponenten was zusammenzuschrauben. Das überfordert mich schnell. Wie soll ich mich ad hoc zwischen hunderten Frühstücksflocken entscheiden und zwei auswählen, die dann in einer kleinen Glasschüssel übereinandergekippt werden?

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IMG_0317Und dann noch die Milch auswählen. Vollmilch. Fettarme Milch. Sojamilch. Reismilch. Mandelmilch. Kakao. Haselnussgeschmack. Argh. Und dann noch Topping. Schokokekse? Chips? Obst? Streusel? Nüsse? Zu Hilfe.

cereal killerIch wähle und wähle, stehe dann mit einer vollen Schüssel Flocken und Toppings da und einer kleinen Flasche Milch.

cereal killerDie reicht NIE und NIMMER für diese Schale, sodass ich eine Flasche extra ordern muss. Fand ich jetzt alles so meh. Hat mich nicht umgehauen. Und warum sollte man auch 5 Pfund für eine Schale Kellogs bezahlen??

Bromley Cemetery

Ich spaziere gern über Friedhöfe. Da ist es ruhig und manchmal erzählen die Gräber Geschichten oder ich wundere mich über merkwürdige Namen. Der Friedhof ist nicht weit von meinem Hotel entfernt, das trifft sich gut. Es scheint die Sonne und man entgeht dem Trubel. Auch wenn alle Nase lang Flugzeuge über einem hinwegdröhnen ist es recht still.

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The Jam – Ausstellung im Somerset House

„The best band in the fucking world“ Mit dieser Aussage wird man im Somerset House zur The Jam-Ausstellung empfangen.

the jamKann man mal bringen. Ich find die ja auch gut. Epitom britischer Musik. Echt, englischer kann man kaum klingen. In den Räumen des schönen Somerset House schwitzt man sich leider fast kaputt.

somerset houseNatürlich tönt an vielen Ecken Musik. Der Werdegang der Mitglieder wird beleuchtet, die Bühnenoutfits (AU WEIA) gezeigt, es gibt Filmmaterial, Fanbriefe und -devotionalien, Musikinstrumente und und und. Ein Fest.

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IMG_0159Besonders amüsiert hat mich dieser Schmähbrief an die Radio-Stationen, die so etwas modernes wie The Jam nicht spielen wollten:

The Jam Brief

Waterbus

Das wollte ich immer schon machen. Mit einem dieser hübschen Wasserbusse über den Regent’s Canal shippern. Das ist wirklich sehr nett, dauert etwa 100 Minuten und führt von Camden Lock über den London Zoo nach Little Venice und wieder zurück. Nee, wat idylisch. Selbst die grüne Schmocke auf dem Kanal. Da baumelt die Seele.

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4 Gedanken zu “London: Cerealien-Mörder, der schöne Tod, die beste Band der fucking Welt und grüne Schmocke

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