Reisebericht Venedig Teil 1: 435 Brücken…

…und gefühlt haben wir sie alle überquert. Uff. Das haben wir wirklich unterschätzt mit den Brücken, denn das geht ganz schön auf die Knochen.

Venedig ist eine umwerfend schöne und unausweichlich romantische Stadt. Schon die Fahrt vom Flughafen zum Anleger San Marco (Markusplatz) war toll, wenn sie auch 1,5 Stunden gedauert hat.

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Unser süßes Hotel Scandinavia liegt 10 Minuten vom Markusplatz entfernt…eigentlich. Denn wir haben uns jeden Tag, und ich meine JEDEN TAG, verlaufen. Diese Stadt ist ein irres Labyrinth. Und viele der kleinen Gässchen sind auf den Stadtplänen nicht drauf. Wir haben versucht uns zu orientieren ohne Straßennamen („Da ist der Laden mit den Taschen“, „Da, wo du die Kirchenmauer gestreichelt hast“, „Rechts lang, wo die Kunststudenten saßen“), aber auch das mit nur mäßigem Erfolg. Einerseits sieht man so mehr von der Stadt, andererseits nervt das aber auch, wenn man abends schnell ins Hotel möchte.

Wir haben es sehr genossen an den Kanälen entlang zu schlendern und den Gondolieri zuzusehen. Eine Fahrt für eine halbe Stunde kostet übrigens 80€. Die Gondeln sind wirklich sehr hübsch.

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Mitunter gibt es Chaos wegen der vielen Gondeln und der Touristen, die umhergegondelt werden möchten.

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Erwartungsgemäß war auf dem schönen Markusplatz die Hölle los. Überall Menschen mit den fiesen Selfie-Sticks, die sich knipsen. Wir hatten mehr Tauben erwartet, was aber eine nicht abhielt M. genau auf seinen Kopf zu machen (hihihihi). Manch Tourist aus Asien fand es eine prima Idee sich mit den Luftratten auf dem Arm fotografieren zu lassen (örgs).

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Wir besichtigen den Dogenpalast, was uns schlappe 19€ kostet (*schluck*). Das ist aber einfach ein schickes Teil.

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Prächtige Repräsentationsräume, weniger spannende Waffenkammern und das größte Ölgemälde der Welt, Tintorettos „Das Paradies“ finden sich hier.

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Während des Rundgangs läuft man auch über die Seuftzerbrücke auf dem Weg zu den Gefängniszellen. Von außen sieht sie so aus:

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Mein Lieblingsort war die Brücke vor der Academia dell’arte mit dem Blick auf den Canale Grande.

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In die Akademie sind wir auch gegangen (mehr Ms Wunsch als meiner) und haben uns jede Menge riesiger alter bibellastiger Ölschinken angesehen. Das war für mich sehr öde. Und auch hier gab es wieder einen happigen Eintritt: 15 €.

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Der venezianische Karneval ist natürlich stets präsent.

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Die Stadt mit ihren verwinkelten Gassen und vielen Brücken ist bezaubernd und bei jeder Tageszeit schön, aber abends und nachts hat sie noch einmal einen ganz anderen Charme.

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Das letzte Bild ist eines der wenigen okay’ischen Bilder, die ich von der Rialto-Brücke machen konnte, die wird nämlich gerade renoviert.

„Venedig? Da stinkt’s doch so…“ haben wir vor unserer Reise immer wieder gehört. Das stimmt absolut nicht. Vielleicht ist das im Sommer anders,  aber jetzt war das einfach nur alles sehr hübsch, sehr pittoresk. Kaum vorstellbar, wie das bei Hochsaison sein muss. Die Stadt war jetzt an den Postkarten-Plätzen sehr voll, das verlief sich aber Gott sei Dank.

Die Eintritte in Museen sind sehr teuer, ansonsten fand ich es günstiger als befürchtet. Da war Mailand kostspieliger.

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Eine wunderschöne Stadt für wunderschöne Spaziergänge!

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