Kleiner Städtetrip: Bremen (plus Pietzmoor)

Man vergisst ja manchmal, dass Deutschland nicht überall so dicht besiedelt ist wie im Ruhrgebiet. Bei einem Besuch in Niedersachsen, verliert man sich schon mal in den großen Weiten der Lüneburger Heide. Tut mal gut. Ich habe eine Freundin besucht, die dem Ruhrgebiet (schändlicherweise) den Rücken gekehrt hat. Weil es rund um ihr Dörfchen nichts zu sehen und zu erleben gibt, haben wir zwei Ausflüge gemacht: Nach Bremen und ins Pietzmoor.

Bremen

Eine wirklich sehr schöne Stadt. Entgegen der Wetterprognose hatten wir tollen Sonnenschein. Prima. An unserem Besuchstag fand gerade das Straßentheaterfestival „La Strada“ statt, es war also viel los in der City. Schon der Marktplatz rund um den Dom hat uns gut gefallen.

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Weil es zeitlich gerade passt, machen wir eine kleine Hafenrundfahrt mit. Wir lernen, dass Becks und g’s in Bremen sitzen und das Kellogg’s jeden Tag 1 Millionen Packungen von hier durch Europa schickt. Phoaw.

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Das war ganz nett, aber in unserer naiven Art hatten wir gedacht, die Bootsfahrt führt uns etwas näher entlang der City. 🙂

Danach bummeln wir noch durch das sehr, sehr hübscher Schnoor. Sagt man nur Schnoor oder Schnoorviertel? Es ist auf jeden Fall bezaubernd verwinkelt.

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Sehr schön, wirklich. Durch die Böttcherstraße sind wir, wie so viele andere Touris, dann auch noch gegangen. Fand ich auch hübsch.

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Und natürlich haben wir auch die Bekanntschaft mit den Bremer Stadtmusikanten gemacht – wie auch nicht?

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Das war schon sehr nett für einen kleinen Ausflug. Ich würd wiederkommen. 🙂

Am nächsten tag hatte das Wetter leider schlechte Laune und es regnete. Wir sind dennoch raus ins Moor gefahren.

Pietzmoor

Vierzig Minuten über das platte Land fahren wir zum Moor bei Schnerverdingen. Das Wetter hat dann doch Erbarmen und es tröpfelt nur etwas. Passte irgendwie zur Landschaft. Bei Moor denke ich 1. stets an Otto – Der neue Film und den Verhörer von „Die glorreichen Sieben“ zu „Die Moorleichen fliegen“. Hahahahaha. Und 2. an Heathcliff und Catherine aus „Die Sturmhöhe“: „Let me in. I’d lost my way in the moor.“

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Die raue Landschaft mit Torf, Bäumen und Wollgräsern gefällt mir gut. Der zweistündige Rundweg auf einem Holzsteg ist sehr entspannend.

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Mehr Moor für alle!

3 Gedanken zu “Kleiner Städtetrip: Bremen (plus Pietzmoor)

  1. Ich finde es immer interessant, wie andere Menschen meine „Heimat“ sehen und so habe ich deinen Beitrag gern gelesen. 🙂 Beim Wetter in Bremen hattet ihr ja scheinbar richtig Glück.
    Übrigens heißt es eigentlich nur „Schnoor“. Aber „Schnoorviertel“ ist natürlich nicht falsch, würde nur hier niemand sagen, das ist eher so ein Reiseführerausdruck. 😉
    Viele Grüße, Becky

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