Bloemendaal: Frazey Ford und Strand

Was für ein schöner kleiner Trip das war. Was für ein wunderbarer Eskapismus. Ich habe mir im Openlucht-Theater in Bloemendaal Frazey Ford angeschaut und dann noch etwas die Nordsee genossen. Wunderbar!

Das Konzert war auch wirklich sehr schön. In einem kleinen Freilichttheater im Grünen. Dazu laue Sommertemperaturen und ein Glas Weißwein – herrlich.

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Frazey Ford ist ein bisschen schräg. Allein ihre Outfits – Au Weia. So auch an diesem Konzertabend. Sie trägt ein schreckliches Ensemble aus unförmigen und unschmeichelhaften,bordeauxfarbenen Samtrock, pinkfarbenen Bandeau-Top und goldenen Schuhen.

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Meine Augen!! Meine Ohren hatten es da besser, denn ich höre sie wirklich gern. Zwischen der Bühne und dem Publikum gab es einen kleinen Wassergraben, was sie gut fand: „In case any of you psychos wants to come down here.“ Höhö.

Die Setlist:

Runnin‘
Happy Song
You Got Religion
Done
You’re Not Free
The Harder They Come
(Jimmy Cliff cover)
September Fields
Three Golden Trees
Bird of Paradise
Troubles
Weather Pattern
Can You Get To That
Encore:
When We Get By
(D’angelo cover)
Blue Streak Mama
Indian Ocean

Besonders habe ich „Done“ und „The Harder They come“ gemocht.

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Am nächsten Morgen habe ich mir ein Fahrrad geschnappt und bin zum Strand geradelt. Dafür fährt man eine knappe halbe Stunde durch das gemütliche Bloemendaal und entlang der vielen Dünen.

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Um die frühe Stunde ist der Strand noch fast leer und ich mache einen ausgiebigen Spaziergang, bevor ich die leckerste Limonade meines Lebens trinke: PinkyRoseSpicyLemon.

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Ich tummele mich dann noch etwas weiter am Strand, bevor ich dort zu Mittag esse und dann schon leider wieder Abschied nehmen muss, um nach Hause zu fahren. Ich radle noch an einem Nationalpark vorbei und denke mir, dass ich dieses Fleckchen Erde noch mal besuchen muss. Bloemendaal ist klein und verschlafen, hat aber viel Grün, ein schönes Musikfestival, nette Cafes und Restaurants, tolle Häuser und ist nur 30 Minuten von Amsterdam-City entfernt.

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Was mir auffiel (vielleicht liegt’s an der „Ruppigkeit“ des Ruhrgebietes, wo de de Meinung im Gesicht kriss) war die Freundlichkeit und generell gute Laune, die mir entgegenschlug. Immer wurde ich angestrahlt und willkommen geheißen, mir wurde ein besonders schöner Tag gewünscht und im Supermarkt, kam der Kassierer extra nochmal zu mir, um mich zu begrüßen, er hätte mich ja nicht reinkommen sehen. Ich bin dann immer etwas verwirrt, wenn mir so geballte Herzlichkeit entgegenschlägt. Bin ich so gar nicht gewöhnt. Holland – das Gute liegt so nah!

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