Renesse – Auf die Pferde und an den Strand

Am Wochenendsonntag wollten wir mal wieder an den holländischen Strand. Da uns das pure Rumgegammel im Sand für einen ganzen Tag zu langweilig ist, haben wir uns entschieden, vorab noch einen Ritt entlang der Dünen zu machen.

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In Renesse kann man beides verbinden und so starten wir den Tag in der Manege Grol und schwingen uns auf die Pferde. Naja, schwingen. Die Tiere sind riesig und ich habe in der Tat eine kleine Trittleiter gebraucht, um in den Sattel zu kommen. Ich saß zuletzt als Kind auf einem Pferd und habe demnach keinerlei Reiterfahrung. Da hat man schon nochmal mehr Respekt vor so einem Ross. Mir wird „White“ zugeteilt, den ich aus seiner Box auf den Hof führen soll. Darauf hat White aber gar keine Lust. Das fängt ja gut an, denke ich mir und mit Hilfe eines Stallburschen lässt sich White auf den Hof bewegen, wo ich dann aufsitze.

White
White

Himmel, ist man auf einmal hoch oben. Und man spürt sofort welche Kraft in dem Tier steckt. Wir traben ganz langsam eine gute Stunde durch die Dünen und mein Pferd ist dabei etwas eigen. Ständig wirft es den Kopf zurück, vielleicht wegen lästiger Insekten, vielleicht aus anderen Gründen. Es will auch ständig fressen, was es nicht soll, wie ich bei der Einweisung gelernt habe. Wenn es dennoch den Kopf zum fressen senkt, soll ich die Zügel stark anziehen und es davon abhalten. Das muss ich auf dem Ausritt ständig tun. Findet White nicht so nett von mir. Irgendwann will er von einem Baum fressen und ich kann ihn nicht davon abbringen. Da musste erst jemand kommen und ihm zum weitertraben animieren, indem er White ablenkt und nett streichelt. Ich selber spreche die ganze Zeit mit White und sage ihm, wie er gut er das macht und mich ungelenke, ungeübte Person trägt. Ich tätschele ihm aufmunternd den Rücken.

Hoch zu Ross
Hoch zu Ross

Das hat bestimmt was gebracht, bin ich überzeugt. 🙂 Es war ein schöner kleiner Ausflug und wir hatten viel Spaß an den Pferden. Als sie spürten, dass wir den Hof bald wieder erreichen, verfielen sie kurz einmal in etwas schnelleren Trab und das hat mir richtig Vergnügen bereitet. So richtig zu reiten, muss viel Spaß machen. Nachdem ich das Riesenlebewesen wieder hinabgeklettert bin, bedanke ich mich nochmal recht herzlich bei ihm, der, wie ich mir einbilde, etwas resigniert und auch erleichtert, meinen Zuspruch und Streicheleinheiten über sich ergehen lässt. Er lässt sich von mir danach problemlos in seine Box zurückführen.

Nach der Reitstunde fahren wir noch an den Strand zum faulenzen und picknicken und genießen das gute Wetter, das Meer und einen leckeren Genever zum Schluss. Ein guter Tag!

renesse

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renesse

3 Gedanken zu “Renesse – Auf die Pferde und an den Strand

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