Gesehen: Findet Dorie

Pixar schickt uns wieder durch den Ozean. Gemeinsam mit Marlin, Nemo und Dorie machen wir uns auf die Suche nach Dories Eltern.

Vorab gibt es, einer schönen Tradition folgend, einen Kurzfilm – „Piper“, über ein Strandläufer-Küken und seine ersten Schritte ins Meer und das Abenteuer der Futtersuche. Wie süß war das denn? Sehr! Sehr! Wie das kleine Küken seine Furcht vor den Wellen überwindet und zum Muschelsuchprofi wird, hat mein Herz erobert. Niedlich!

Wie weit die Technik hier vorangeschritten ist…allein die Wasserbläschen sehen so echt aus, da stockt mir der Atem.

Zum Hauptfilm

Viel Neues gibt es hier nicht und der Witz hat auch abgenommen. Stattdessen werden ein paar schrullige Figuren eingeführt: der kurzsichtige Walhai Destiny, der Beluga Bailey, der Kraken Hank oder bayerische (!) Seehunde. Natürlich wird das Postulat der Familie und Freundschaft hier hochgehalten, es ist schließlich ein Disneyfilm. Dorie als Babyfisch ist aber auch goldig, dieses Kindchenschema…Dorie kann sichbruchstückhaft an ihre Eltern erinnern und macht sich auf den Weg. Sie ist nämlich eigentlich in einem meeresbiologischen Institut beheimatet und entdeckt dort Freunde aus ihrer Jugend wieder, bevor sie natürlich zum Ende hin wieder mit den Eltern vereint ist und alle zusammen im Ozean zu einer großen Familie werden und glücklich sind. Wieso man in diesem Institut immer die Stimme von Franziska van Almsick (Dorie: „San Fransisco Heimschmidt“) hören muss, weiß ich auch nicht. Ein wenig lehrreich war das Ganze aber auch, denn jetzt weiß ich (wieder), dass Kraken 3 Herzen haben, außerdem, dass sie Meister der Tarnung sind, was in diesem Film aber schon sehr übertrieben wird. Nunja, geschenkt. Wie gesagt, wenig Neues, weniger Witz, aber ganz nett. Gut, dass Christian Tramitz und Anke Engelke wieder ihre Stimmen hergegeben haben, so etwas ist sonst sehr ärgerlich.

Schön fand ich das Lied „Unforgettable“, von SIA gesungen, im Abspann.

Hätte ich drauf verzichten können: 15,50 € hat mich der Spaß gekostet, weil der Film nur in 3D lief, ein Technik, die mich auch nach Jahren immer noch nicht zu überzeugen weiß!

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