Gesehen: Assassin’s Creed mit Michael Fassbender

Hm, so eine Computerspiel-Verfilmung ist ja jetzt eigentlich nicht so das wonach mein Filmherz sich so verzehrt. Aber Fassbender ist an Bord. Der Trailer war schon komisch. Hm. Die Kritiken sind auch ziemlich mau. Hm. Egal, schau ich mir das mal an.

Es ist der Woche der Nicht-Reviews. Ich kann zu dem Film nicht viel sagen, denn ich bin die meiste Zeit weggedöst. Einige Male über mehrere Minuten. Das war alles nicht meins. Ich fand die Geschichte doof, ich fand das Textmaterial schlecht und die Action hat mich auch nicht überzeugt.

Fassbender spielt Callum Lynch, einen verurteilten Mörder, der von der Firma Abstergo Industries genutzt wird den Apfel aus dem Garten Eden zu finden, der den Besitzer zur Weltherrschaft führt, denn mit ihm ist man zugleich auch Herrscher über den freien Willen der Menschheit. Und der hat ja in der Vergangenheit für allerhand Übel gesorgt. Die Tochter des Firmenchefs (Jeremy Irons, wie so oft unterfordert), Sophia Rikkin (Marion Cotillard) möchte mit einer von ihr entwickelten Technologie und einer Maschine namens Animus dafür sorgen, den Apfel zu finden, glaubt sie doch, dass sie so einen Weg findet, der Gewalt durch den Menschen ein Ende zu bereiten. So weit so blöd. Lynch wird dann an den Animus gekoppelt, denn er ist ein Nachfahre der Assassinen, der Auftragsmörder, die den Apfel im 16. Jahrhundert den Templern entwendet haben. Im Animus kann Lynch sich virtuell durch seine genetische Vergangenheit bewegen (ist das doof, oder was???) und Rikkin und C0 auf die Fährte des Apfels bringen. Es kommt wie es kommen muss: Es wird eine Menge herumgekämpft und es interessiert mich schnell nicht die Bohne wer da jetzt von wem auf die Omme kriegt. Die Firma Abstergo Industries ist natürlich die Inkarnation des Templerordens und so kommt es zum Showdown zwischen beiden Fronten. Doll.

Mann, war dat schlecht. Wie gesagt, ich habe nicht alles mitbekommen, vielmehr habe ich vor mich hin gedämmert und dem gar nicht so schlechten Score von Jed Kurzel gelauscht. Zwischendurch taucht auf einmal Brendan Gleeson als Callums Vater auf. Aber das ist mir auch schon egal. Charlotte Rampling, die ich wirklich sehr schätze, ist auch da, aber viel zu selten. Schade. Als dann zum Ende hin noch Essie Davis als Callums Mutter Mary wahrhaftig wie eine Mariengestalt im Gegenlicht zu sehen ist, hört es bei mir vollkommen auf. Das war der totale Murks. 116 Minuten verschwendete Zeit.

Michael Fassbender kann auch besser. Und das hier sieht wirklich gut aus:

5 Gedanken zu “Gesehen: Assassin’s Creed mit Michael Fassbender

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