Gesehen: Guardians of the Galaxy 2

Sind wir nicht alle ein bisschen Groot? OK, das weiß ich nicht, aber ist nicht jeder gleich hingerissen vom jungen Groot, vom“Bäumchen“ (twig im Original) ? Sooooo süß!

SPOILERWARNUNG!

Sie sind zurück: Starlord Peter, Gamora, Drax, Rocket und natürlich Groot. Für das güldene Supervolk der Souvereigns sollen sie Batterien/Energiezellen beschaffen. Im Gegenzug erhalten sie Gamoras Schwester Nebula aus der Gefangenschaft. Natürlich glückt der Auftrag, aber, ebenso natürlich hat einer (Rocket!) lange Finger gemacht und sich so den Zorn der Souvereign auf sich gezogen. Gerettet wird das Trüppchen von Ego (Kurt Russell), der sich als Peters Vater und mehr noch, als ein Gott entpuppt. Peter, Gamora und Drax folgen ihm auf seinen Heimatplaneten, während Nebula, Rocket und Groot gegen Yonda und seine Ravagers (dem Teil, der zu ihm hält, während der Rest sich von ihm wegen angeblichen Kinderhandels abwandte) kämpft, die nun für die Souvereign die Energiezellen jagen. Alle gemeinsam müssen dann letztendlich Egos bösen Plan das ganze Universum zu dem seinen zu machen, vereiteln.

Zum Ende wird es dann mächtig kitschig. Yonda war für Peter der Vater, den er nie hatte. Und ein böser Kinderhändler war er auch nicht, er hat Peterchen gerettet. Natürlich opfert er sich passenderweise für seinen Ziehsohn. Ist ja immerhin in Disney-Hand das Ganze hier. Heißt: Das Postulat der Familie und des Zusammenhalts wird abgefeiert wie nichts Gutes. Das war mehrere Nummern zu dick für mich. Und dann läuft noch Cat Stevens‘ „Father & Son“ während den Protagonisten die Tränchen über die Wangen laufen. Und die Feuerwerk-Beerdigung im Weltall als große Vergebung und Verbeugung vor Yonda – Kitsch as Kitsch can.

Nichtsdestotrotz hat mir der zweite Teil viel Spaß gemacht und war für mich nicht schwächer als der erste. Kommt selten genug vor. Es ist erneut mächtig bunt, viele, viele Effekte und Kämpfereien und gute Gags. Dies ist zudem der erste Film im Kino, den ich gesehen habe, der in der Besetzung Sylvester Stallone hat. Oder David Hasselhoff. Hahaha, Letztere Begegnung war sehr lustig!

Und immer wieder gibt es „aaaaaaw“-Momente mit Groot. Zu putzig. Im Abspann ist er dann allerdings schon weniger niedlich, denn auch Bäume müssen durch die Pubertät. Wer hätte das gedacht?

Kurzum: Kurzweiliger Spaß aus dem immer unübersichtlicher werdenden Marvel-Universum! Und kaum hat man die letzte Szene gesehen, heißt es auch schon: Bis bald. Einen dritten Teil wird es wohl geben.

3 Gedanken zu “Gesehen: Guardians of the Galaxy 2

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