The Kooks im Palladium Köln

Da sind die Mitglieder der Band gerade mal Anfang 30 und schon sind sie mit einem Best of unterwegs. Das finde ich genau so bizarr wie Biographien von Leuten, die die Mitte ihres Lebens noch in weiter Ferne vor sich haben. Luke Pritchard und Co sammeln nun also eine Schar Anhänger in Konzertstätten und zusammen wird das bisherige Werk der Band abgefeiert. Klingt gut. Das Konzet startete auch schön flott. Mir gefällt das Geschremmel und die sehr (!) britische Aussprache. Ich bin schon etwas verwundert wie jung das Publikum ist. Die verrückten Kids pogen ganz schön rum. Ts. Ich muss doch sehr bitten. [Was? Wer hat das geschrieben?] Da wir recht spät erst im Palladium Köln angekommen sind, ist unsere Sicht eine periphere:

Naja, könnte besser sein. Die ewigen „ICH MUSS DA DURCH, MEINE FREUNDE STEHEN GANZ VORNE“-Typen nerven mich, wie immer. Genau wie die „AUF EINEM KONZERT MUSS ICH 5-8 MAL RAUS- UND REINLAUFEN UND BIER HOLEN BZW AUFS KLO“-Leute. Ein Klassiker war auch wieder: Großer Typ kommt spät in die Halle, drängelt sich vor mich und bleibt vor mir stehen.

Schauwerte: „Dein Ernst jetzt?“

Großer Typ: „Was denn?“

Schauwerte: „Du kommst so spät. Nach mir. Und dann stellste dich vor mich? Ich sehe jetzt genau nichts mehr!“

Großer Typ: „Und was soll ich jetzt machen?“

Schauwerte: „Äh…weggehen?!“

Er ist dann netterweise gegangen. So ein bisschen Sicht auf die Bühne will man ja auf einem Konzert auch haben,oder? Scheiße Kinners, ich werd alt. Mich hat das Gedrängelt genervt, die Sicht, der klebrige Boden…Da muss die Band gut abliefern, um mich zu entschädigen. Was gut startete wurde dann in der zweiten Hälfte echt lame. Die Songauswahl, bzw. die Reihenfolge fand ich nicht die beste. Das zog sich dann doch für etliche Minuten. Das vielfach geforderte „Seaside“ kam und alle rasteten aus. Ich fand es nur nett. Die Zugaben waren gut, das entschädigte für den simplen offiziellen letzten Song „Junk of the heart (happy)“.

En okay’ischer Konzertabend, der mich nicht vom Hocker gehauen hat. Sympathische Typen, die gut drauf waren und gute zwei Stunden gespielt haben.

Mein Highlight des Abends:

Die Setlist:

Eddie’s Gun

You Don’t Love Me

Sofa Song

Bad Habit

Down

Is It Me

She Moves in Her Own Way

Be Who You Are

See the World

Forgive & Forget

Ooh La

Sway

Rosie

See Me Now

Sweet Emotion

Matchbox

Broken Vow

Jackie Big Tits

Seaside

Always Where I Need to Be

Westside

Junk of the Heart (Happy)

Encore:

Around Town

Shine On

Naïve

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