Reisebericht Malta Teil 2: Paceville, St. Julian’s Bay, Valletta, Mosta

Der Malta-Urlaub war wie gesagt ein untypischer für mich. Ich erkunde meine Reiseziele gerne auf eigene Faust, gepaart mit Ausflügen. Diesmal haben wir uns für eine „Hop-on-hop-off“-Tour entschieden, weil wir einfach nicht so viel laufen wollten und nicht an eine streng getaktete und teure Inseltour der großen Anbieter gebunden sein wollten. Der nette Verkäufer gibt uns noch Tipps, wo wir aussteigen sollten, was es wo interessantes zu sehen gibt und wo wir einen Badestopp einlegen könnten. OK. Wir haben es dann genauso gemacht. Nur doch irgendwie nicht. Also genau anders eigentlich. OK, wir waren blöd. Auf unserem Routenplan hat der Verkäufer schön eingekringelt, wo wir aussteigen sollten, nur haben wir die Stopps gar nicht mit der Karte vergleichen können. Hin und wieder wussten wir, wo wir sind, aber meist nicht. Irgendwann sind wir einfach raus, wir dachten, wir seien schon ganz nah an der Hauptstadt Valetta. Da stehen wir dann also, an einem unspannenden Fleck Malta, in der glühenden Hitze und wissen nicht so recht wohin mit uns. Entlang der Uferpromenade muss man ja nach Valletta kommen. Stimmt auch, aber Gott sind wir gelatscht! Wir waren in St. Julian’s.

Da ist es mitunter auch nett. Hier liegt auch die Partyzone der Insel: Paceville.

Eine gute Stunde sind wir gelaufen, bis wir durch Zufall wieder auf einen hop on-Bus trafen, ihm entgegengehechtet sind und mit ihm bis nach Valletta fuhren. Das ist übrigens eine wunderschöne Stadt!

Nächstes Jahr ist Valletta Kulturhauptstadt und hat dafür einen prächtigen neuen Bau bekommen. Dies war mal ein Stadttor:

(An den Festungsgräben wird immens gebaut, eine Riesenbaustelle ist das!)

Von hier geht es auf die Hauptgeschäftsstraße

Mir persönlich hat es in den Lower Barrakka Gardens besonders gut gefallen:

Zwei Tage später war auf Malta der St. Paul & St. Peter Feiertag. Da werden die Städte mit Heiligenfiguren und Banderolen geschmückt als ob es kein Morgen mehr gäbe.

Das englische „Erbe“(bis 1964 britische Kolonie) ist oftmals noch zu sehen:

Die Karmelitenkirche vom Wasser aus gesehen ist ein Knalleranblick:

Ich mochte die engen Gassen und die Treppen, einfach sehr hübsch.

Wir schauen uns an soviel es geht, die Festung, den Regierungspalast, die St. Paul-Schiffswrack-Kirche, das Fort (von außen, denn es ist ein fieses Kriegsmuseum) bis wir mal wieder vollkommen erledigt sind. Wir gurken zurück zum letzten Busstop für die hop-Tour, den wir in Erinnerung hatten. Das Glück ist mit den Dummen, nä? Das war nämlich der letzte Bus, der fuhr. Wir Dödel hatten vorher gar nicht geschaut, wann wir zurück müssen. Puh, Glück gehabt. Allerdings hatten wir dann leider nicht mehr die Zeit (und Energie) in so schönen Städten wie Mdina oder Mosta auszusteigen und sehen sie nur vom Bus aus. Die Kirche in Mosta hätte ich mir gerne genauer angeschaut:

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